Montag, 13. Juni 2011

Regierungschef legt Bekenntnis zur Braunkohle ab. Kritiker sprechen von Rückfall in Energiepolitik.

Platzeck hatte am Mittwoch bei einer Lobbyveranstaltung des Energiekonzerns Vattenfall im Landtag gesagt, der Brennstoff Kohle „funktioniert und ist preiswert“. Er räumte zwar ein, dass es ein Problem mit dem bei der Verstromung freigesetzten CO2 gebe. Allerdings sei es ein „Irrglauben“, dass in 10 oder 20 Jahren die heute durch Kernenergie oder fossile Brennstoffe gewonnene Menge Strom vollständig durch regenerative Quellen ersetzt werden könne.
Zuvor hatte bereits ein für das Bundeskanzleramt bestimmtes Positionspapier der drei Staatskanzleien von Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt für Aufsehen gesorgt. Darin wird wegen des bevorstehenden Atomausstiegs im Zuge der Energiewende auf die wachsende Bedeutung der Braunkohle für den Umstieg auf erneuerbare Energie hingewiesen. Die Nutzung der Kohle sei „ein Gebot der Stunde“.  
Fazit: Da reiht sich ein Desaster, ein Skandal an den anderen. Brandenburg mit seinen Braunkohlekraftwerken als größte Dreckschleuder der Nation, rühmt sich dennoch – frech – als führend in der Solarindustrie.  
Quelle:http://www.pnn.de/titelseite/431712/ 

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