Montag, 6. Juni 2011

Energiespeicher


Neben der Optimierung und dem Ausbau der Versorgungsnetze wird der Speicherung von elektrischer Energie eine zentrale Rolle zugesprochen. Die Speicherung hilft, die fluktuierende Einspeisung erneuerbarer Quellen besser dem zeitlichen Bedarf anzupassen, Netzengpässe zu beheben und die Netze zu entlasten.
Sogenannte Pumpspeicher zur Stromspeicherung finden bereits heute eine weite Verbreitung. Bei einem weiteren Bedarf an Speicherkapazitäten sind eine Vielzahl von unterschiedlichen Speichertechnologien wie Druckluftspeicher oder elektrochemische Speicher denkbar. Letztgenannte werden heute bevorzugt für die Anwendung in Elektrofahrzeugen entwickelt.
Der stark zunehmende Anteil der fluktuierenden Energien wird kurzfristig Maßnahmen zur stärkeren Auslastung der bestehenden Stromnetze erfordern. Mittelfristig kann die optimale Anpassung von Stromangebot und Stromnachfrage nur durch den gezielten Ausbau der Stromnetze und den Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechniken zur effektiven Steuerung von Last und Erzeugung ("Smart Grids") gewährleistet werden.
Da die Potenziale zur Nutzung herkömmlicher Speichertechnologien begrenzt und neue noch nicht verfügbar sind, weitet die Bundesregierung die Unterstützung von Forschung, Entwicklung und Demonstration (F, E&D) erheblich aus, um den zu erwartenden Bedarf an elektrischen Speichern in den Netzen decken zu können.
Quelle:Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie

Energiedaten - nationale und internationale Entwicklung

Die "Energiedaten" sind eine Sammlung des BMWi mit aktuellen Daten zur Energieversorgung aus zuverlässigen heimischen und internationalen Quellen.
Download Gesamtausgabe
Die Energiedaten geben Antworten auf aktuelle Fragen zur Energieversorgung. Die Daten schlüsseln beispielsweise auf, woher unsere verschiedenen Energieträger kommen, wie viel Energie wir verbrauchen und wie groß die weltweiten Reserven sind.
Quelle:Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie

Westen bei Solarzellen abgehängt

Schon heute hat die Volksrepublik mehr installierte Turbinen als jedes andere Land. Allein 2010 stieg die Kapazität um 60 Prozent. Außerdem ist China der größte Produzent von Solarzellen, mit einem Weltmarktanteil von 30 bis 45 Prozent, so eine Studie des World Resources Institute (WRI). 90 Prozent davon wird bereits exportiert - sehr zur Sorge westlicher Konkurrenten, die ihre Position als Vorreiter in Umwelttechnologien plötzlich gefährdet sehen.
Dabei ist umstritten, ob Chinas Hightech-Glaube die Probleme tatsächlich lösen kann, oder nicht viel eher neue schafft. Kritiker werfen Peking vor, lieber am großen Rad zudrehen als an kleinen Schrauben. "Echte Begeisterung für den Umweltschutz entwickelt die Regierung nur dort, wo sich alles um spektakuläre Technologien handelt mit denen sich viel Geld verdienen lässt", sagt der Politologe Zhao Litao. So mag China heute zwar als weltweit führende Nation im Bau von Wasserkraftwerken gelten, doch der Preis dafür ist hoch, wie vor allem das ökologische Desaster des Drei-Schluchten-Staudamm belegt.
Berücksichtige man den Aufwand für den Bau von Staumauern, die Umsiedlung von Millionen Menschen und andere Umweltauswirkungen, seien "Wasserkraftwerke in gewisser Hinsicht viel verschmutzender als Kohlekraftwerke", sagte kürzlich Ling Jiang, Vize-Direktor der Abteilung für Verschmutzungskontrolle im Pekinger Umweltministerium. Ähnliche Kritik gibt es an Windfarmen: Häufig würden die Turbinen in Regionen gebaut, die nicht dafür geeignet seien, weil es nicht genug Wind gebe oder Wüstensand die Getriebe schnell zerstöre.
"Oft werden Windparks nur gebaut, weil es eine politische Vorgabe ist", sagt Ökonom Yang. "Dass Peking die Devise grüne Technologien ausgegeben hat, verpflichtet jede Provinz dazu, ihren Gehorsam mit Vorzeigeprojekten unter Beweis zu stellen."
Auch Chinas Weltmarktführung im Solarzellenbereich ist umstritten. Die bei der Herstellung verwendeten Chemikalien verursachten vielerorts ihrerseits zu große Umweltschäden, klagt der Umweltaktivist Ma Jun. "Wenn Chinas Initiative für neue Energie weiterhin dem alten Entwicklungspfad folgt, bei dem Wirtschaftswachstum auf Kosten von Umwelt und Ressourcen generiert wird, dann ist das kein Grund für Zuversicht." Ma glaubt, China könne vielmehr erreichen, wenn die Behörden umweltbelastende Investitionsprojekte verbieten oder sicherstellen, dass Fabriken keine vergifteten Abwässer in Flüsse leiten.

Sonntag, 5. Juni 2011

Stromtankstellen für Elektrofahrzeuge

Eine Liste für Stromtankstellen!


http://www.lemnet.org/

Ruukki hat eine voll integrierte Solarpanel Fassade entwickelt

Bild: © Ruukki
"Die Einzigartigkeit von Ruukkis Solarenergiesystem besteht darin , dass es vollständig in die Gebäudefassade integriert ist, sowohl von einem funktionalen als auch visuellen Standpunkt aus. Die beinahe schwarze, vollverglaste Fassade ermöglicht Lösungen von hohem architektonischen Standard," sagt Ruukki Architektin Laura Paunila. 
Es werden keine sichtbaren Befestigungen verwendet und dank ihrer gleichmässigen Färbung sind die PV-Module aus Dünnschichttechnik ästhetisch ansprechend . 

Eine Solarpaneelfassade ist nicht nur ideal für Büro- und Gewerbebauten, sondern auch für Wohn- und Geschäftshäuser. Das System beschränkt weder die Wahl von Baumaterialen noch von Gebäudearten, und die Fassade kann ebenso in Neubauten wie auch bei Renovationen 
und auf verschiedenen Untergrundarten installiert werden. 

Quelle:http://www.ruukki.com

Lokales Potenzial nutzen

Die Stadtwerke und die Landeshauptstadt haben im vergangenen Jahr mit der Solarinitiative München GmbH & Co. KG eine rechtlich selbständige Gesellschaft gegründet, die Bürgerinnen und Bürger sowie Betriebe zum Bau von Solarstromanlagen informieren soll. Mit eigens für Dachflächenbesitzer zugeschnittenen Dienstleistungen will sie diese motivieren, ihre Flächen zur Verfügung zu stellen. Oftmals blockieren komplizierte Eigentumsverhältnisse beispielsweise in Mehrfamilienhäusern die Entscheidung für eine Solarstromanlage oder der Denkmalschutz verursacht Mehrkosten. Hemmnisse wie diese soll die Solarinitiative München so weit wie möglich beseitigen. Eine Machbarkeitsstudie hat gezeigt, dass die Gesellschaft ein Potenzial von 300 Megawatt in der Stadt mobilisieren kann. Derzeit sind in München Solarstromanalgen mit einer Gesamtleistung von 21 Megawatt installiert.
Homepage Solarinitiative München (SIM)
Machbarkeitsstudie Solarinitiative München (SIM) – 300 MWp auf den Dächern einer Großstadt

Samstag, 4. Juni 2011

An schönen Tagen 8 Million Euro weniger in der Tasche für Stromkonzerne!!

Ja, was heißt ein bisschen Strom. Es ist ja mittlerweile eine Riesenkonkurrenz für die Konzerne. Und es wird ja auch immer mehr.  Es ist nicht zu fassen, dass die Stromriesen im ersten Halbjahr wieder mal Rekordgewinne gemacht haben! Andererseits vergeht für uns Verbraucher kein Jahr ohne dicke Nachzahlung, ohne Erhöhungen. Jetzt aber häufen sich auch noch Grusel-Prognosen, dass
Ökostrom alles noch teurer machen wird. Doch dieser Alarm, der ist einfach falsch. Ein sonniger Werktag mit mäßigem Wind und normalem Stromverbrauch. Früher als es noch keinen Ökostrom gab, war das ein garantiertes Geschäft für die Stromriesen. Grün die Menge Ökostrom, die an diesem Tag eingespeist wurde. Für die Kraftwerke der Konzerne ist das eine rot dargestellte Menge. Und der größte Teil des Ökostroms kommt bei schönem Wetter tagsüber jetzt schon von der Sonne. Solar brachte an diesem Tag um die Mittagszeit so viel Strom wie acht Kernkraftwerke, ein Kraftwerk macht am Tag ca. 1 Million Euro Reingewinn (natürlich ärgerlich für die Investoren wenn ihre Fürstlichen Zahlungen ausbleiben und der kleine Mann sich dieser Beute annimmt).Ökostrom ist so erfolgreich, dass er in der Tat den vier großen Energiekonzernen wehtut. Denn kleinere und mittelständische Anbieter sind in erster Linie diejenigen, die Ökostrom produzieren. Es senkt den Börsenpreis und stärkt damit auch den Wettbewerb. Und insofern haben die großen vier Energiekonzerne weniger Möglichkeit, ihren Strom preissteigernd zu verkaufen. Und hier, an der Leipziger Strombörse, wird der Preis gemacht, der die Gewinne der Stromversorger bestimmt, der Börsenpreis. Er wird von Stunde zu Stunde neu festgelegt. Je mehr Strom gebraucht wird, desto
teurer wird er. Zusätzliches Angebot von Ökostrom senkt die Nachfrage nach Kohle- und Atomstrom und damit den Börsenpreis. Wie groß der Preis senkende Effekt von Ökostrom ist, hat die Bundesregierung schon vor zwei Jahren berechnen lassen. Ergebnis für das Jahr 2005: zwei bis drei Milliarden, 2006: drei bis fünf Milliarden. So spart Ökostrom Milliarden. In einer korrekten Rechnung müsste man das eigentlich von den Förderkosten für Ökostrom abziehen.

Freitag, 3. Juni 2011

Nur Großkraftwerke können die Stromversorgung sicherstellen?

Die Energieversorgung der Zukunft ist dezentral!

Erneuerbare Energien, besonders aber die Photovoltaik, öffnen die Tür zu einem neuen Energiezeitalter: Neben Klimaneutralität und
Versorgungssicherheit geht es um den Übergang zu einer dezentralen Energieerzeugung. Was heißt das? Die extrem wichtige Ressource
„Energie“ liegt künftig nicht mehr nur in den Händen großer Energieunternehmen, sondern wird von unzähligen Erzeugern verschiedenster Größe vor Ort bereitgestellt. Auch die Abhängigkeit von politisch instabilen Förderländern und angreifbaren Versorgungswegen
nimmt damit deutlich ab – ein echter Gewinn für die Gesellschaft. Damit verbunden ist ein Umbau der bisherigen Versorgungsstruktur zu
einem modernen Energienetz, das schwankende Energiemengen verlustarm in alle Richtungen verteilen kann und auch Elektrofahrzeuge
einbindet (Stichwort: Smart Grid). Und vermutlich schon 2017 werden erste Solaranlagen in Deutschland ganz ohne EEG-Förderung
rentabel betrieben werden können, wie die Branche in einer wissenschaftlichen Studie nachgewiesen hat.
Für weltweit rund zwei Milliarden Menschen ohne Anbindung an Energieversorgungsnetze bietet die Photovoltaik darüber hinaus die
Perspektive, überhaupt elektrischen Strom zu nutzen: Wo herkömmliche Großkraftwerke und Verteilnetze nicht praktikabel sind, lässt sich
mit solaren Inselstromsystemen eine zuverlässige und komfortable Energieversorgung aufbauen. Das geht heute schon günstiger als mit
den bislang eingesetzten Dieselgeneratoren – von Umweltaspekten und der Versorgungssicherheit ganz abgesehen. Den betroffenen
Menschen bieten diese Systeme eine einmalige Entwicklungschance, verbunden mit allen weiteren Vorteilen der erneuerbaren Energien.

Mittwoch, 1. Juni 2011

Warnungen vor Stromausfällen bei Atomausstieg sind ungeprüft und durchschaubar


Die Bundesnetzagentur macht sich zum nützlichen Idioten der Atomlobby, wenn sie leichtfertig und ungeprüft den Aussagen der Netzbetreiber zu möglichen Blackouts traut, erklärt Andree Böhling, Energieexperte bei Greenpeace. Es stinkt zum Himmel, wenn die gleichen Konzerne, die um längere Laufzeiten für AKW kämpfen, vor Blackouts warnen, ohne dafür Belege vorzulegen. Alle Netzdaten der Energieversorger müssen transparent gemacht und einer unabhängigen wissenschaftlichen Überprüfung unterzogen werden.
Quelle:Greenpeace

Energieziel 2050: 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Quellen

Diese UBA-Studie zeigt, dass eine Vollversorgung mit Strom aus erneuerbaren Energien realistisch ist. Dies ist mit der besten bereits heute am Markt verfügbaren Technik möglich. Das untersuchte Szenario "Regionenverbund" belegt: Deutschland kann die Importabhängigkeit von Primärenergie deutlich reduzieren. Die Studie zeigt auch, wie die Stromversorgung umgestaltet, Netze und Speichersysteme ausgebaut und Stromeinsparmöglichkeiten ausgeschöpft werden können.
Quelle:UBA-pdf

Welche Kraftwerke gibt es in Deutschland und wo stehen sie?

Das Umweltbundesamt sammelt in seiner Datenbank Kraftwerke in Deutschland PDF / 130 KB Informationen zu allen Kraftwerksstandorten der öffentlichen Stromversorgung, Industriekraftwerken und Bahnkraftwerken ab einer elektrischen Bruttoleistung von 100 MW pro Block bzw. Kraftwerk. Eine Übersicht über die Standorte der Kraftwerke und das deutsche Höchstspannungsnetz bietet die Karte „Kraftwerke und Verbundnetze in Deutschland” PDF / 1,82 MB . In der Karte „Kraftwerke und Windleistung in Deutschland” PDF / 3,10 MB ist zusätzlich zu den Kraftwerksstandorten auch die Megawatt-Leistung aller Windanlagen je Bundesland zu sehen. Die Karte „Strommix in Deutschland” PDF / 2,14 MB stellt für die einzelnen Bundesländer den Anteil der Energieträger (also z.B. Braunkohle, Erdgas, Windkraft) an der Nettostromerzeugung dar.


Quelle:UBA
Das Umweltbundesamt weist ausdrücklich darauf hin, dass diese Karten sowie die Datenbank dem Urheberrecht unterliegen und nur zur nichtkommerziellen Nutzung verwendet werden dürfen.

Aktuelle Strompreiserhöhungen sind überzogen!

Wenn Stromversorger jetzt ihre Preise deutlich erhöhen, können sie das nicht mit der Förderung der erneuerbaren Energien begründen. Eine Analyse des UBA zeigt: Rund 85 Prozent der Preissteigerungen zwischen 2000 und 2010 sind auf andere Faktoren als die so genannte EEG-Umlage zurückzuführen. Außerdem sind die Einkaufspreise an der Strombörse gesunken.
Quelle:http://www.umweltdaten.de

Umweltbundesamt: Hintergrundpapier zur Umstrukturierung der Stromversorgung in Deutschland


Inhalt
  • Zusammenfassung
  • Stilllegung der sieben ältesten Atomkraftwerke und des Atomkraftwerkes Krümmel
  • Kraftwerksneubauten und Kraftwerksstilllegungen in den nächsten Jahren
  • Vollständiger Atomausstieg ab 2017 ohne weitere neue Kohlekraftwerke möglich
  • Verfügbarkeit von Erdgas
  • Die Netzsicherheit kann bei einem Atomausstieg ab 2017 gewährleistet werden
  • Stromimporte sind nicht erforderlich
  • Keine negativen Auswirkungen auf den Klimaschutz
  • Strompreise würden nur moderat steigen
  • Energieeffizienz und weitere Maßnahmen können den beschleunigten Atomausstieg
    unterstützen
  • Ein beschleunigter Atomausstieg kommt der Gesellschaft insgesamt zu Gute
  • Fazit: Nach neuen Berechnungen des Umweltbundesamtes können ab 2017 alle deutschen Atomkraftwerke dauerhaft außer Betrieb gehen. Dabei kommt es weder zu Versorgungsengpässen noch ist dadurch mit deutlich höheren Strompreisen zu rechnen, auch gefährdet Deutschland seine Klimaschutzziele nicht. Atomstromimporte aus dem Ausland sind nicht nötig.
  • Quelle:http://www.umweltdaten.de

Green Image als Geschäftsmodell

Über die Aufnahme der erneuerbaren Technologien wie der Photovoltaik
in die Parkimmobilie kann sich der potenzielle Käufer als ökologisch nachhaltig orientiert präsentieren. Verfügt die
Überdachungslösung über ein attraktives Design positioniert er sich weiterhin
als stilbildend und innovativ. Integriert
er zudem Elektrotankstellen auf seinem
Parkareal, wird er als „First Mover“ und
damit als Trendsetter wahrgenommen.
Dabei ist es eher nebensächlich, ob auch
tatsächlich Elektrofahrzeuge betankt
werden. Entscheidend für den Kunden
ist einzig der wahrgenommene Mix aus
„Ökologisch nachhaltiger Orientierung,
Innovation und Stilbildung“.
Natürlich stellt sich die Frage, wie
man mit diesem Image auch Geld verdienen kann. Schließlich erfordert dieses
Green Image eine nicht unerhebliche
Erst investition. Zum Geschäftsmodell wird das Konzept nur, wenn sich der
Green-Image-Effekt rentabel vermarkten lässt. Dies lässt sich dann realisieren,
wenn der Kunde über Möglichkeiten
verfügt, über die Vermietung von adä-
quaten Werbeflächen andere Firmen an
diesem Image partizipieren zu lassen.
Eine intelligente Parkimmobilie integriert diese Anforderung von Anfang an
in ihr Design. Sie ist von Grund auf so
aufgebaut, dass zusätzlich zu allen funktionalen Anforderungen der Parkplatz-
überdachung eine Marketingplattform
entsteht. Die Parkimmobilie wird im
Rahmen eines Corporate Brandings
selbst zum Imageträger. Als Abnehmer
der Werbeflächen warten nicht nur die
Automobilindustrie und die Energiedienstleister. Auch andere Dienstleister,
der Einzelhandel und die Konsumgüterindustrie wollen an dieser Wertschöpfungskette über Spill-Over-Effekte profitieren. Schließlich beinhaltet dieses Medium die Chance, die  Kundenbeziehungen
durch einen glaubhaften Imagetransfer
von „Nachhaltigkeit und Innovation“
entscheidend zu verbessern.

„Laufzeitgarantie für Atomkraftwerke“

Nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung“ will die Bundesregierung den Energiekonzernen beim Atomausstieg weiter entgegenkommen als bislang bekannt. So sollten die AKW-Betreiber auch die Stromkontingente der sieben vom sofortigen Aus betroffenen Altmeiler auf jüngere Kraftwerke übertragen dürfen, berichtet das Blatt unter Berufung auf den Entwurf für die Novelle des Atomgesetzes.

Ursprünglich war eine solche Regelung nur für die Strommengen des stillgelegten Reaktors Mülheim-Kärlich sowie des Pannenmeilers Krümmel vorgesehen. Nach Berechnungen des Öko-Instituts dürften damit alle verbleibenden neun Kernkraftwerke binnen eines Jahres, nämlich erst zwischen 2021 und 2022 vom Netz gehen, heißt es in dem Zeitungsbericht.

Die Grünen kritisierten dies scharf. Der Atomausstieg entpuppe sich als „Laufzeitgarantie für Atomkraftwerke“, sagte Fraktionschef Jürgen Trittin dem Blatt. „Der Kampf um den endgültigen Ausstieg aus der Atomkraft wird damit nur vertagt.“ Auch Grünen-Chefin Claudia Roth forderte einen Abschaltplan für jedes einzelne Atomkraftwerk. „Von einem gesellschaftlichen Konsens sind wir bislang leider noch weit entfernt“, sagte sie den Zeitungen der WAZ-Gruppe. Wie Beck lehnt sie auch den Weiterbetrieb eines Altreaktors bis 2013 für den Notfall ab.

Quelle:Focus