Von Strukturproblemen wie in der Autoindustrie sind die Regenerativen als Jobmotor und Zukunftstechnologie weit entfernt. Dennoch holt die internationale Wirtschaftskrise die Branche auf den Boden der Tatsachen zurück. Aufgrund von Verlusten und fehlender Refinanzierungsmöglichkeiten legen die Banken die Latte höher, fordern mehr Eigenkapital, höhere Risikoabschläge und halten sich bei großen Vorhaben zurück.
Da Regenerativprojekte lange Vorlaufzeiten haben, werden die Auswirkungen voraussichtlich erst ab Mitte des Jahres richtig sichtbar werden. Dann wird sich zeigen, ob Projektierer in ernste Finanzschwierigkeiten kommen und ob die Errichtung von Wind- oder Solarparks möglicherweise hieran scheitert. Experten erwarten auf jeden Fall eine Marktbereinigung in der Branche der erneuerbaren Energien. Trotzdem ist die Bereitschaft, in den Klimaschutz zu investieren, ungebrochen. Denn Wind und Sonne sind trotz Finanzkrise ebenso vorhanden wie die Einsicht, in den Klimaschutz investieren zu müssen, meint Markus Stöhr, Vorstand der Solid Kapital AG.
Mittwoch, 25. März 2009
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