Dass „kein Weg vorbei an der Elektromobilität“ führe, werde schon durch die Gegenüberstellung der volkswirtschaftlichen Kosten für Ölimporte nach Deutschland einerseits und die Kosten für den Stromverbrauch von Elektroautos andererseits deutlich: für 53 Mrd. Euro importiert Deutschland jährlich Öl, rechnete Dr. Traenckner vor, 60 Prozent davon für den Pkw-Verkehr. Würden selbst 70 Prozent der deutschen Pkw-Kilometer mit Strom betrieben, fielen lediglich 1,5 bis 2,5 Mrd. Dollar Erzeugungskosten an. „Die Energiewende ist dabei aber noch nicht eingerechnet“, gestand Traenckner mit Blick auf die aktuelle Entscheidung der Bundesregierung zum Atomausstieg ein, „aber die Dimensionen sprechen für sich“. Auch hinsichtlich der Nachfrage und möglicher Subventionen für Hersteller, Zulieferer und Kunden betonte er: „Der Staat spielt im Moment eine ganz große Rolle.“
Quelle:http://www.mobility20.net/media/mobility20/mobility2.0week.html
Der e-Monday findet jeweils am letzten Montag eines Monats in München statt. Nächster Termin für das beliebte Treffen der E-Mobilitätsspezialisten ist der 27.06.2011. Weitere Informationen unter www.e-monday.de
Sonntag, 12. Juni 2011
China schafft Fakten!
„In China entwickelt sich die Elektromobilität mit einer Dynamik, die hierzulande nicht wahrgenommen wird“, sagte Roland Bent Ende Mai anlässlich der Einweihung des Batterie-Testlabors von Phoenix Testlab in Blomberg. Nach Angaben des Geschäftsführers für Marketing und Entwicklung bei Phoenix Contact hat das Unternehmen im Vorjahr etwa 5000 Ladesteckersysteme in China verkauft. 2011 wird es ein Vielfaches dieser Stückzahl sein.
Zunehmend von Interesse ist ein für die Schnellladung geeigneter Combo-Stecker, der mit der IEC 62196-3 international normiert werden soll. Möglich ist aber auch, dass der Markt einfach Fakten schafft.
Quelle:http://www.phoenixcontact.de/index.htm
Zunehmend von Interesse ist ein für die Schnellladung geeigneter Combo-Stecker, der mit der IEC 62196-3 international normiert werden soll. Möglich ist aber auch, dass der Markt einfach Fakten schafft.
Quelle:http://www.phoenixcontact.de/index.htm
Samstag, 11. Juni 2011
Erleichterte Zulassung von Dach-Solaranlagen
Zur Beschleunigung der „Energiewende“ hat das Bundeskabinett am 6. Juni 2011 unter anderem Erleichterungen für die Zulassung von Solaranlagen an oder auf Gebäuden beschlossen.
Es ist geplant, dass Bundestag und Bundesrat diese und weitere Änderungen des Baugesetzbuches (BauGB) noch vor der Sommerpause beschließen.
Es ist geplant, dass Bundestag und Bundesrat diese und weitere Änderungen des Baugesetzbuches (BauGB) noch vor der Sommerpause beschließen.
Quelle: energy2.0week
Den kompletten Artikel können Sie hier Lesen:http://www.energy20.net/media/energy20/energ2.0week.html
Google baut eigene Elektromobilitätsinfrastruktur aus!
Google treibt Elektromobilität voran: Das Unternehmen baut seine Flotte von Elektroautos aus. Außerdem erweitert es die eigene Ladeinfrastruktur.
Quelle:http://googleblog.blogspot.com/2011/06/leading-charge-toward-electric-vehicle.html
Quelle:http://googleblog.blogspot.com/2011/06/leading-charge-toward-electric-vehicle.html
Freitag, 10. Juni 2011
Durchschmelze die schlimmste Möglichkeit bei einem atomaren Unfall!
Bei einer atomaren Kernschmelze übersteigt die Temperatur des Brennstoffs dessen Schmelzpunkt so weit, dass der Kern beschädigt wird und radioaktiver Brennstoff nach außen dringt, wobei die Gefahr besteht, dass hohe Strahlungsmengen in die Umgebung freigesetzt werden können. Eine nukleare Durchschmelze ist ein noch weit schlimmeres Szenario, denn dabei schmilzt der Kernbrennstoff buchstäblich durch den Boden des beschädigten Reaktordruckbehälters in die umgebenden Sicherheitsbehälter – und möglicherweise sogar durch diese äußeren Behälter direkt in Boden, Luft und Wasser.
Der Bericht, der darauf hindeutet, dass es bereits zu einer Durchschmelze gekommen ist, soll der Internationale Atomenergiebehörde IAEA übermittelt werden. Laut DY stellt er das »erste offizielle Eingeständnis« der katastrophalen Lage dar. Darüber hinaus wird darin zum ersten Mal der zuvor geäußerte Verdacht bestätigt, dass ein solches Szenario von Anfang an bestanden hatte, denn in späteren Berichten war bestätigt worden, dass bei der gewaltigen Katastrophe Löcher in einigen der inneren Reaktorsicherheitsbehälter entstanden waren und dass radioaktives Wasser, möglicherweise auch Brennstoff, in die unteren Behälter eingesickert war.
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist nicht bekannt, ob der Brennstoff, der sich in den äußeren Sicherheitsbehältern angesammelt hat, nach außen gedrungen ist, was eine mögliche Verseuchung des Grundwassers und einer ausgedehnten Schädigung der Umwelt bedeuten würde.
In einem früheren Interview vor der Veröffentlichung des neuen Berichts hatte Ichiro Ozawa erklärt, Gebiete in der Umgebung von Fukushima würden schon jetzt völlig »unbewohnbar«. Er deutete auch an, dass nach dem gegenwärtigen Stand der Dinge weite Gebiete des übrigen Landes, darunter auch Tokio, dasselbe Schicksal erleiden könnten, wenn keine geeigneten Maßnahmen ergriffen würden, die Situation effektiv in den Griff zu bekommen.
Quelle:http://www.yomiuri.co.jp/dy/national/T110609005186.htm
Der Bericht, der darauf hindeutet, dass es bereits zu einer Durchschmelze gekommen ist, soll der Internationale Atomenergiebehörde IAEA übermittelt werden. Laut DY stellt er das »erste offizielle Eingeständnis« der katastrophalen Lage dar. Darüber hinaus wird darin zum ersten Mal der zuvor geäußerte Verdacht bestätigt, dass ein solches Szenario von Anfang an bestanden hatte, denn in späteren Berichten war bestätigt worden, dass bei der gewaltigen Katastrophe Löcher in einigen der inneren Reaktorsicherheitsbehälter entstanden waren und dass radioaktives Wasser, möglicherweise auch Brennstoff, in die unteren Behälter eingesickert war.
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist nicht bekannt, ob der Brennstoff, der sich in den äußeren Sicherheitsbehältern angesammelt hat, nach außen gedrungen ist, was eine mögliche Verseuchung des Grundwassers und einer ausgedehnten Schädigung der Umwelt bedeuten würde.
In einem früheren Interview vor der Veröffentlichung des neuen Berichts hatte Ichiro Ozawa erklärt, Gebiete in der Umgebung von Fukushima würden schon jetzt völlig »unbewohnbar«. Er deutete auch an, dass nach dem gegenwärtigen Stand der Dinge weite Gebiete des übrigen Landes, darunter auch Tokio, dasselbe Schicksal erleiden könnten, wenn keine geeigneten Maßnahmen ergriffen würden, die Situation effektiv in den Griff zu bekommen.
Quelle:http://www.yomiuri.co.jp/dy/national/T110609005186.htm
Batterieforschung geht der Saft aus
Die Solarbranche fürchtet um ihre Investitionen in Speichertechnik. Berlin plant eine Kürzung des finanziellen Anreizes, wenn Solaranlagenbesitzer ihren Strom auch selbst verbrauchen - und dafür speichern müssen. Das könnte die Batterie-Forschung zurückwerfen.
Quelle:FTD.de
Quelle:FTD.de
Ausbaubremse für Solarstrom!
Erst im März waren neue Förderkürzungen von bis zu 24 Prozent pro Jahr
beschlossen worden. Diese Regelung soll nun nach dem Willen der Parlamentarier
und entgegen der Empfehlung des Bundesministeriums weiter verschärft werden.
beschlossen worden. Diese Regelung soll nun nach dem Willen der Parlamentarier
und entgegen der Empfehlung des Bundesministeriums weiter verschärft werden.
"Die Politik führt an, dass sie mit neuen Eingriffen in den Solarmarkt den
Stromverbrauchern Kosten sparen möchte. Die erst im März getroffenen
Regelungen reichen dafür aus". Die Branche hat mit der Studie "Wegweiser
Solarwirtschaft" jüngst aufgezeigt, dass ein Ausbau von über 50 Gigawatt
Solarstrom in Deutschland bis 2020 bei einer Begrenzung der Kosten für die
Verbraucher auf rund 2 Cent pro Kilowattstunde möglich ist. Auch ein Ausbau auf
bis zu 70 Gigawatt ist dank des flexiblen Fördermechanismus ohne nennenswerte
Mehrkosten erreichbar, so die Ergebnisse der Studie der Beratungsunternehmen
Roland Berger und prognos.
Stromverbrauchern Kosten sparen möchte. Die erst im März getroffenen
Regelungen reichen dafür aus". Die Branche hat mit der Studie "Wegweiser
Solarwirtschaft" jüngst aufgezeigt, dass ein Ausbau von über 50 Gigawatt
Solarstrom in Deutschland bis 2020 bei einer Begrenzung der Kosten für die
Verbraucher auf rund 2 Cent pro Kilowattstunde möglich ist. Auch ein Ausbau auf
bis zu 70 Gigawatt ist dank des flexiblen Fördermechanismus ohne nennenswerte
Mehrkosten erreichbar, so die Ergebnisse der Studie der Beratungsunternehmen
Roland Berger und prognos.
Batterieforschung geht der Saft aus
Die Solarbranche fürchtet um ihre Investitionen in Speichertechnik. Berlin plant eine Kürzung des finanziellen Anreizes, wenn Solaranlagenbesitzer ihren Strom auch selbst verbrauchen - und dafür speichern müssen. Das könnte die Batterie-Forschung zurückwerfen.
Quelle:FTD.de
Quelle:FTD.de
Energie erzeugende PV-Halle
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Dornach b. München. Die Gehrlicher Solar AG hat ab sofort eine standardisierte, Energie erzeugende PV-Halle im Produkt-Portfolio. Die Halle aus massivem Holz besitzt ein Dach aus Trapezblech mit einer optimalen Neigung von 20 Grad. Hierauf werden 70 kristalline Module mit einer Gesamtleistung von bis zu 17 kWp montiert. Die Dachanlage wird mittels des Schienensystems GehrTec TOP, einer Eigenentwicklung der Gehrlicher Solar AG, befestigt.
Zusätzlich kann die Fassade der Halle mit Solarmodulen ausgestattet werden, die eine Spitzenleistung von bis zu 5 kWp erreichen. Hierbei kommt GehrTec FRONT zum Einsatz, ein von Gehrlicher Solar entwickeltes, innovatives Fassadensystem. Mittels spezieller Schienen, so genannter „Backrails“, werden die Module ohne sichtbare Klemmung an der Fassade befestigt. Hierfür vorgesehen sind Module von ENN Solar, Odersun oder auf Wunsch auch kristalline Module.
Die GehrTec PV-Halle kann als Unterstand für landwirtschaftliche Maschinen, als Carport für bis zu sechs Fahrzeuge oder als wettergeschützter Materiallagerplatz genutzt werden. Durch fest definierte Grund- und Dachflächen ist die Halle in den meisten Regionen Deutschlands baugenehmigungsfrei. Die Dachfläche misst 18,5 mal 7,75 Meter, die Grundfläche 16,5 mal 5,75 Meter. Die Firsthöhe beträgt 5,7 Meter, die Traufhöhe 3,6 Meter. Jede Solaranlage wird individuell an lokale Standortbedingungen und persönliche Ansprüche angepasst. Auf Nachfrage liefert Gehrlicher Solar auch größere Industrie- und Agrarhallen.
Donnerstag, 9. Juni 2011
Kein Strom? Das führt zur Katastrophe!
Was passiert, wenn der Strom für eine lange Zeit ausfällt? Das haben Forscher vom Karlsruher Institut für Technologie untersucht. Ihr Ergebnis: Die Folge wäre der komplette Zusammenbruch von Kommunikation und lebensnotwendiger Versorgung.
„In den letzten Jahren haben Stromausfälle in Europa und Nordamerika einen nachhaltigen Eindruck von der Verletzbarkeit moderner Gesellschaften gegeben", erläutert Studienleiter Thomas Petermann vom Karlsruher Institut für Technologie die Ausgangslage. So wurde aufgrund eines Stromausfalls im kanadischen Ontario im August 2003 für eine Woche der Notstand ausgerufen. Im Münsterland war im November 2005 eine viertel Million Menschen bis zu sieben Tage vom Stromnetz abgeschnitten.
Obwohl die Unterbrechung der Stromversorgung allenfalls einige Tage andauerte und begrenzt auftrat, zeigten sich massive Funktions- und Versorgungsstörungen, Gefährdungen der öffentlichen Ordnung sowie Schäden und Produktionsausfälle in Milliardenhöhe. Bei einem großflächigen und länger andauernden Stromausfall wäre eine Potenzierung dieser Effekte mit dramatischen Konsequenzen zu erwarten.
„Eine detailierte, systematische Analyse der Folgen haben wir nun vorgelegt", sagt Petermann, der stellvertretend auch das Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag leitet. Im Ernstfall würde laut der Studie „Gefährdung und Verletzbarkeit moderner Gesellschaften – am Beispiel eines großräumigen und langandauernden Ausfalls der Stromversorgung" bereits nach wenigen Tagen im betroffenen Gebiet die bedarfsgerechte Versorgung der Bevölkerung mit lebensnotwendigen Gütern und Dienstleistungen zusammenbrechen. Ein Stromausfall würde die sofortige Unterbrechung der Kommunikation via Telefon und Fernsehen bedeuten, die Produktion in Betrieben läge still. Wenn nach einigen Stunden auch die Batterien leer sind und die Notstromaggregate keinen Kraftstoff mehr hätten, wären auch Handys unbrauchbar und in Krankenhäuser die Intensiv- und Dialysestationen kaum noch zu betreiben.
Die öffentliche Sicherheit wäre ernstlich gefährdet, der grundgesetzlich verankerten Schutzpflicht für Leib und Leben seiner Bürger kann der Staat nicht mehr gerecht werden. Die Wahrscheinlichkeit eines lang andauernden und das Gebiet mehrerer Bundesländer betreffenden Stromausfalls ist gering. Träte dieser Fall aber ein, kämen die dadurch ausgelösten Folgen einer nationalen Katastrophe gleich. Diese wäre selbst durch eine Mobilisierung aller internen und externen Kräfte und Ressourcen nicht beherrschbar, allenfalls zu mildern.
Mittwoch, 8. Juni 2011
Das Flusswasserkraftwerk aus dem Mittelstand
Flusswasserkraftwerke sind ein gutes Beispiel dafür, wie neue Energietechnologien im Mittelstand entstehen. Schwimmende Schaufelwasserräder erzeugen dort stabil Strom, wo für große Turbinen Gefälle oder Wassermenge zu gering sind. Derzeit besteht „Fluss-Strom“ seine ersten Einsätze in der Praxis. Das Bundeswirtschaftsministerium zeigt am 30. Juni in Berlin wie rund 250 Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus allen Technologiebereichen Forschungsprojekte im Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) entwickeln.
Der Ingenieur Harmuth Drews baut mit vier Partnerfirmen an dem Flusskraftwerk „Energy Floater“, das Strom gewinnt ohne Eingriffe in Fließgewässer. Er sieht weltweit millionenfache Anwendungsmöglichkeiten: „Nicht nur in Schwellenländer siedeln Menschen vorrangig an Flüssen. Dort können wir dezentral eine konstante Stromversorgung anbieten. Auch an deutschen Flüssen lassen sich Ankerrechte erwerben, um an Abschnitten mit geeigneter Strömung die schwimmenden Schaufelräder zu errichten.“ Wegen ihrer geringen Drehzahl beeinträchtigen selbst mehrere verbundene Räder die Fische nicht. Weil im Fluss kein Stau aufgebaut werden muss und wegen standardisierter Bauelemente, können die Klappschaufelwasserräder abhängig von der Fließgeschwindigkeit ihre Investitionen nach fünf bis sieben Jahren refinanzieren. 13 mittelständische Unternehmen und drei Forschungseinrichtungen haben sich zum Netzwerk „Technologiekompetenz Fluss-Strom“ zusammengeschlossen.
Quelle:Fachinformationszentrum (FIZ) Karlsruhe
Bine Informationsdienst
Der Ingenieur Harmuth Drews baut mit vier Partnerfirmen an dem Flusskraftwerk „Energy Floater“, das Strom gewinnt ohne Eingriffe in Fließgewässer. Er sieht weltweit millionenfache Anwendungsmöglichkeiten: „Nicht nur in Schwellenländer siedeln Menschen vorrangig an Flüssen. Dort können wir dezentral eine konstante Stromversorgung anbieten. Auch an deutschen Flüssen lassen sich Ankerrechte erwerben, um an Abschnitten mit geeigneter Strömung die schwimmenden Schaufelräder zu errichten.“ Wegen ihrer geringen Drehzahl beeinträchtigen selbst mehrere verbundene Räder die Fische nicht. Weil im Fluss kein Stau aufgebaut werden muss und wegen standardisierter Bauelemente, können die Klappschaufelwasserräder abhängig von der Fließgeschwindigkeit ihre Investitionen nach fünf bis sieben Jahren refinanzieren. 13 mittelständische Unternehmen und drei Forschungseinrichtungen haben sich zum Netzwerk „Technologiekompetenz Fluss-Strom“ zusammengeschlossen.
Quelle:Fachinformationszentrum (FIZ) Karlsruhe
Bine Informationsdienst
Dienstag, 7. Juni 2011
Intelligente Zähler
Intelligente Zähler – Smart Meter – helfen, den aktuellen Energieverbrauch transparent zu machen.
Die Kenntnis von Energieverbrauch und Energiekosten ist wesentliche Voraussetzung dafür, Energieeffizienzpotenziale zu erkennen und zu erschließen. Mithilfe der intelligenten Zähler (Smart Meter) ist eine kontinuierliche Aufzeichnung und Information des Verbrauchs jederzeit möglich. Per Datenübertragung können die Verbrauchsdaten übermittelt und mit einem geeigneten Softwareprogramm analysiert werden. Somit sind intelligente Zähler (Smart Meter) ein Instrument für den Aufbau eines kontinuierlichen Energiecontrolling und eine nützliche Hilfe bei dem Aufbau eines strategischen Energiemanagements – in allen Energieanwendungsbereichen. Allein durch die regelmäßige Überwachung von Energieverbrauch und -kosten können Energiefresser identifiziert und „beseitigt“ werden. In vielen Fällen ist damit eine Reduktion von Energieverbrauch und -kosten um 5 bis 10 Prozent verbunden.
Im Bereich der Stromversorgung schafft der Smart Meter eine intelligente Schnittstelle zwischen Stromverbraucher und Stromnetz.
Ein Smart Meter verfügt über die Möglichkeit, in beide Richtungen – bidirektional – zu kommunizieren und Informationen zu übermitteln. Mit der Einführung der intelligenten Stromzähler wird auch die verstärkte Einführung zeit- und lastabhängiger Tarife erwartet, die beispielsweise einen Anreiz geben, Energieanwendungen gezielt in solche Zeiten zu verlagern, in denen Energie in großen Mengen und dadurch zu einem günstigen Preis zur Verfügung steht, zum Beispiel wenn viel Wind- oder Solarenergie ins Stromnetz eingespeist wird. Solche Lastverlagerungen machen das Energiesystem effizienter und tragen dazu bei, die Kosten zu senken. Bereits jetzt müssen intelligente Zähler in Neubauten verpflichtend eingebaut werden. Intelligente Zähler ermöglichen es Kommunen, im eigenen Gebäudebestand vorbildlich zu handeln: Sie können die Energieverbräuche und -kosten transparent machen und Lastverlagerungspotenziale nutzen.
Wärme aus erneuerbaren Energien
Broschüre für Hauseigentümer, die eine Wärmeversorgung mit erneuerbaren Energien planen.
Die Broschüre richtet sich an Besitzer von Ein-, Zwei- und kleinen Mehrfamilienhäusern, die eine Wärmeversorgung ihres Hauses mit erneuerbaren Energien planen.
Ausführlich und verständlich werden folgende Fragen behandelt: Sanierung und erneuerbare Energien, Heizen mit Solarwärme, Holzpellets und Wärmepumpe. Die Darstellung beispielhafter Gebäude und ein umfassender Serviceteil mit wichtigen Beratungs- und Förderadressen sowie Ansprechpartnern runden die Broschüre ab.
Quelle:http://www.dena.de/
Ja zu Elektroautos - wenn Preis und Leistung stimmen
"Welche Kriterien wären für Sie persönlich beim Kauf eines Elektroautos entscheidend?" Diese Frage stellte das Bundesverkehrsministerium seinen Internetnutzern. Das Ergebnis zeigt, dass die Bürgerinnen und Bürger dem Kauf eines Elektroautos durchaus aufgeschlossen gegenüber stehen. Etwa die Hälfte der Befragten (45%) möchte einen persönlichen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten. Fast ebenso viele (40%) sind nach eigenen Angaben ohnehin überwiegend auf Kurzstrecken und in Ballungsräumen unterwegs, weshalb sich der Umstieg auf ein Elektroauto anbietet.
Allerdings nannten die Befragten wichtige Voraussetzungen für eine Kaufentscheidung. So sollten vor allem Preis und Leistung stimmen (67%). Außerdem sollte ein Elektroauto in Sachen Komfort, Sicherheit und Verlässlichkeit mit dem bisherigen Auto vergleichbar sein (49%).
Imagegründe spielen beim Kauf eines Elektroautos demnach eher eine Nebenrolle. Nur 10% der Befragten gaben an, sie würden sich gerne als Trendsetter und innovative Konsumenten von der Masse abheben. Fahrvergnügen und Design sind nur für 8% der befragten Besucher entscheidende Kriterien beim Kauf eines Elektroautos.
Allerdings nannten die Befragten wichtige Voraussetzungen für eine Kaufentscheidung. So sollten vor allem Preis und Leistung stimmen (67%). Außerdem sollte ein Elektroauto in Sachen Komfort, Sicherheit und Verlässlichkeit mit dem bisherigen Auto vergleichbar sein (49%).
Imagegründe spielen beim Kauf eines Elektroautos demnach eher eine Nebenrolle. Nur 10% der Befragten gaben an, sie würden sich gerne als Trendsetter und innovative Konsumenten von der Masse abheben. Fahrvergnügen und Design sind nur für 8% der befragten Besucher entscheidende Kriterien beim Kauf eines Elektroautos.
Die Bundesregierung hat am 19. August 2009 den Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität beschlossen. Hiermit hat sie wichtige Weichen für die Mobilität der Zukunft gestellt. Ziel der Bundesregierung ist es, dass bis 2020 mindestens eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen fahren.
Die Forschungsförderung konzentriert sich auf zwei Schlüsselthemen: zum einen die Batterie als das Herzstück künftiger marktfähiger Elektromobile und zum anderen auf die Entwicklung neuer Systemansätze für Elektrofahrzeuge, insbesondere unter dem Aspekt Energieeffizienz, Sicherheit und Zuverlässigkeit.
Im Konjunkturpaket II hatte die Bundesregierung für die Förderung von Forschung und Entwicklung zukunftsfähiger und nachhaltiger Mobilität bereits Mittel in Höhe von 500 Millionen Euro bereitgestellt.
Die Forschungsförderung konzentriert sich auf zwei Schlüsselthemen: zum einen die Batterie als das Herzstück künftiger marktfähiger Elektromobile und zum anderen auf die Entwicklung neuer Systemansätze für Elektrofahrzeuge, insbesondere unter dem Aspekt Energieeffizienz, Sicherheit und Zuverlässigkeit.
Im Konjunkturpaket II hatte die Bundesregierung für die Förderung von Forschung und Entwicklung zukunftsfähiger und nachhaltiger Mobilität bereits Mittel in Höhe von 500 Millionen Euro bereitgestellt.
Quelle:© 2011 Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
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