Fast 60 Prozent der befragten Unternehmen rechneten mit unveränderten Stromtarifen, ein Drittel erwarte weiter steigende Preise, zitierte die "Financial Times Deutschland" am Mittwoch aus einer Studie in Zusammenarbeit mit der Personalberatung Russell Reynolds Associates.
Demnach erwägt nur ein Bruchteil der befragten Versorger Preissenkungen. Dies stehe im Gegensatz zu den sinkenden Beschaffungskosten für Energierohstoffe. So seit etwa der Preis für Kraftwerkskohle nach Daten des Hamburger Energieinformationsdienstes EID zuletzt um 26 Prozent gefallen. Auch andere Rohstoffe wie Erdgas haben sich deutlich verbilligt.
Die "FTD" und die Personalberatung befragten nach eigenen Angaben 37 Versorger aller Größen vom Stadtwerk bis zum Verbundkonzern. An der Umfrage nahmen demnach auch die größten deutschen Versorger E.ON, RWE und EnBW teil.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen